Landshut, 4. Juni 2024 – Mit einer bewegenden Abschlussveranstaltung beendeten die FDP Europakandidaten Sebastian Beer (FDP Landshut-Stadt) und Simon Neubauer (FDP Landshut-Land)
ihren Wahlkampf. Sebastian Beer eröffnete die Veranstaltung mit einer eindrucksvollen Rede, in der
er an den grausamen Anschlag in Mannheim erinnerte, bei dem ein Polizist sein Leben lassen
musste, und an die Hochwasserkatastrophe, die einen Feuerwehrmann das Leben kostete. Diese
tragischen Ereignisse führten den Anwesenden eindringlich vor Augen, wie wichtig Zusammenhalt
und Solidarität in Zeiten der Not sind.
„Die Opfer dieser Tragödien mahnen uns, niemals die Menschlichkeit und den Einsatz für ein
friedliches Miteinander zu vergessen,“ sagte Beer mit ergriffener Stimme. „Es ist unser gemeinsames
Ziel, eine Zukunft zu gestalten, in der Sicherheit und Unterstützung für alle gewährleistet sind.“
Außerdem ergänzte er: „Nach dem grausamen Anschlag in Mannheim, bei dem ein Junger Mann
sein Leben verlor, welches er noch vor sich hatte, fordere ich die Bundesregierung dazu auf ihren
Worten auch Taten folgen zu lassen! Denn wir sind es den Angehörigen und Bürgerinnen und
Bürgern schuldig, dass so etwas nie wieder passiert!.“ so Beer.
Europakandidat Sebastian Beer (22), beruflich Landmaschinenmechatroniker, ist tätig als Stv.
Vorsitzender der Jungen Liberalen Landshut-Kehlheim, Präsidiumsmitglied im Vorstand der FDP
Landshut-Stadt und Beisitzer im Bezirksvorstand der FDP Niederbayern. Warum er sich engagiert?
,,Europa steht vor großen Herausforderungen, sei es in der Migrations-, in der Wirtschafts- oder in
der Verteidigungspolitik! – Ich möchte die starke Stimme in Europa sein, welche die Bedürfnisse und
Wünsche der Landshuter Bürger in Brüssel vertritt und Politik mit Verstand statt nach Ideologie oder
Parteipolitik machen!”
Eines der Themen auf seiner Agenda: die Migrationspolitik. ,,Wir müssen die Migrationspolitik neu
angehen. Wir müssen dafür sorgen, dass sich weniger Menschen auf den Weg nach Europa machen,
die Europäischen Außengrenzen besser schützen, abgelehnte Asylsuchende konsequent Abschieben
aber auch dafür sorgen, dass die Menschen, welche bleiben dürfen, schneller in die Gesellschaft und
in den Arbeitsmarkt integriert werden!” so Beer.
Simon Neubauer, 24 Jahre alt, ist gelernter und studierter Landschaftsgärtner und arbeitet im
Familienbetrieb. In seiner Rede betonte Neubauer wie wichtig eine Liberale Kraft in Europa sei: „Der
Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern hat bestätigt: Europa liegt uns allen am Herzen.“ So
Neubauer. Auch im Gespräch an den Infoständen waren die Bürgerinnen und Bürger positiv auf die
FDP gestimmt: „Die Wählerinnen und Wähler sind froh, dass wir mit in der Regierung und „die
Stimme der Vernunft“ sind.“ Außerdem betonte Neubauer „Ich bin ich fest davon überzeugt, dass
diese Europawahl einen positiven Wendepunkt für uns als FDP markiert – Wir sind noch da, uns als
FDP darf man nicht abschreiben.“
Die FDP Landshut setzt mit diesen beiden jungen Kandidaten auf eine Mischung aus Tatkraft und
frischen Ideen. Trotz ihres jungen Alters bringen Beer und Neubauer bereits wertvolle Erfahrungen
aus ihren Berufen mit, die sie in die Politik einbringen wollen. Die Partei hofft, mit Beer und
Neubauer ein starkes Zeichen für die bevorstehenden Europawahlen zu setzen und die Wählerinnen
und Wähler von ihrer pro-europäischen und zukunftsorientierten Politik zu überzeugen.
Mit ihrem Wahlkampfabschluss haben Sebastian Beer und Simon Neubauer klar gemacht, dass sie
bereit sind, sich mit vollem Einsatz für ein starkes, innovatives und nachhaltiges Europa einzusetzen.

Nicole Bauer MdB (Mitte) setzt sich im Deutschen Bundestag dafür ein, dass Fördergelder für die Sanierung des Stadttheaters nach Landshut fließen. (v.l. Johannes Doll, Leiter des Referats Bauen und Umwelt; Oberbürgermeister Alexander Putz; Nicole Bauer MdB; Jürgen Wachter, Stadtrat; Kirstin Sauter, Stadträtin) (Foto: Christina Leitner)
Seit geraumer Zeit steht der Spielbetrieb am Landshuter Stadttheater im Bernlochnerkomplex wegen baulicher Mängel still und ist ausgelagert in das Theaterzelt am Messegelände. Dass das Theater in zwei Bauabschnitten saniert bzw. erneuert werden soll, wurde bereits Ende März 2022 im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2022 entschieden. Darauf folge in der Stadtratssitzung am 10. März diesen Jahres der Beschluss zum Haushaltsplan 2023 – darin enthalten sind kalkulierte Ausgaben von 50 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt der Sanierung des Stadttheaters.
Nachdem Landshut in der letzten Förderrunde des Bundesprograms „KulturInvest“ für einen Zuschuss zur Sanierung leer ausgegangen ist, ist es den FDP-Stadträten Kirstin Sauer und Jürgen Wachter nun ein besonderes Anliegen, dass aus dem diesjährigen Fördertopf nun doch Gelder nach Landshut fließen. „Wir tragen Verantwortung, sowohl als Eigentümer des Bernlochner-Komplexes als auch gegenüber den zahlreichen Menschen, die durch das Theater zur kulturellen Vielfalt in Landshut beitragen“, so Kirstin Sauter.
Zur Unterstützung haben sich die beiden Stadträte die FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer ins Boot geholt. Während die FDP-Delegation mit Johannes Doll, Leiter des Referats Bauen und Umwelt, einen Blick in das sanierungsbedürftige Stadttheater werfen durften, sagte Bauer Oberbürgermeister Alexander Putz und den Stadträten zu, sich in den künftigen Haushaltsverhandlungen des Bundestags im Rahmen der vorhandenen Mittel dafür einzusetzen, dass Landshut entsprechende Fördergelder für die Sanierung erhält. „Jeder Euro Förderung hilft, damit es beim Stadttheater voran geht“, bestätigen Putz und Doll.
Für Bauer ist klar: „Auch Niederbayern ist es Wert, dass Kunst und Kultur gefördert werden. Landshut hat mit dem Theaterstandort des Landestheaters Niederbayern einen Bildungsauftrag und dieser soll auch erfüllt werden können.“ Abschließend fügte Bauer hinzu, dass es wichtig sei, dies als Stärkung unserer Heimat zu begreifen und sie sich überparteilich dafür stark mache.
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