
Große Anerkennung für die Landshuter Stadträtin Kirstin Sauter: Beim Landesparteitag der FDP Bayern in Amberg wurde die engagierte Liberale erneut in den Landesvorstand gewählt. Damit bleibt sie eine zentrale Stimme für Niederbayern in der strategischen Führung der Landesliberalen – mit einem klaren Ziel: Politik aus der Region heraus mitzugestalten und liberale Grundsätze wieder stärker im Alltag der Menschen zu verankern.
Kirstin Sauter bringt als Steuerreferentin nicht nur fundierte fachliche Kompetenz mit, sondern auch ein feines Gespür für die alltäglichen Herausforderungen, die Bürgerinnen und Bürger in ihrer Heimat bewegen. „Ich weiß, wie entscheidend solide Finanzen, eine funktionierende Verwaltung und echte Entlastung für die Menschen und Betriebe vor Ort sind“, sagt sie. Ihre Erfahrung aus der kommunalen Praxis sieht sie als wichtigen Beitrag im Landesvorstand der FDP: „Dieses Gremium ist kein Ort für schnelle Schlagzeilen, sondern für klare Haltung und langfristige Orientierung. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass die Realität aus den Städten und Gemeinden dort mitgedacht wird.“
Sauter steht für eine Politik mit Bodenhaftung – sachlich, pragmatisch und den Menschen zugewandt. „Gerade in schwierigen Zeiten braucht es Entscheidungen, die auf Zahlen beruhen, aber das Soziale nicht aus dem Blick verlieren“, betont sie. Was sie antreibt, ist die Überzeugung, dass Politik den Alltag der Menschen wieder besser verstehen und ernst nehmen muss: „Viele fühlen sich mit ihren Sorgen allein gelassen – das dürfen wir nicht hinnehmen. Es ist höchste Zeit, dass Politik wieder näher an die Lebenswirklichkeit der Menschen rückt. Denn die besten Ideen bringen nichts, wenn sie nicht bei den Menschen ankommen. Ich werde mich auch künftig dafür einsetzen, dass liberale Politik vor Ort spürbar wird – für Landshut, für Niederbayern und für ein modernes Bayern.“
Neben Kirstin Sauter wurde auch Nick Kelldorfner aus Passau erneut in den Vorstand gewählt. Gemeinsam mit der Bezirksvorsitzenden Nicole Bauer (Velden) und Muhanad Al-Halak (Grafenau) bildet das Quartett ein starkes niederbayerisches Team im Führungsgremium der FDP Bayern.
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auf dem Bild (v.l.n.r.): Michael Deller, Bernd Einmeier, Christian Dürr, Kirstin Sauter, Jürgen Wachter, Sebastian Beer
Gestern fand der traditionelle politische Aschermittwoch der FDP in Dingolfing statt, bei welchem die FDP Bayern ein kraftvolles Zeichen des Aufbruchs gesetzt hat. In der voll besetzten Stadthalle präsentierten sich die Liberalen kämpferisch, selbstbewusst und entschlossen, ihren politischen Kurs nach dem Scheitern bei der Bundestagswahl 2024 weiterzuverfolgen. Moderiert von der bayerischen Landesvorsitzenden Katja Hessel, traten zahlreiche führende Köpfe der Partei auf und machten deutlich: Die FDP ist bereit für den politischen Neuanfang.
Nicole Bauer, Bezirksvorsitzende der FDP Niederbayern, eröffnete den Reigen der Reden mit einem klaren Appell an die Geschlossenheit und Zuversicht der liberalen Basis. Mit Blick auf die aktuelle Finanzpolitik der Union sagte sie: „Was fehlt, ist die FDP, liebe Freundinnen und Freunde.“ Bauer kritisierte die aus ihrer Sicht verantwortungslose Schuldenpolitik scharf und unterstrich die Notwendigkeit einer starken liberalen Stimme in der Bundespolitik.
Christoph Skutella, Generalsekretär der FDP Bayern, warnte in seiner Rede vor einer sicherheitspolitischen Abhängigkeit Europas und forderte mehr Eigenverantwortung Deutschlands auf internationaler Bühne. „Europa ist unsere Chance“, betonte er und rief zur Stärkung der europäischen Zusammenarbeit auf.
Auch Peter von der Grün, Landrat von Neuburg-Schrobenhausen, meldete sich mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für eine bürgernahe und zukunftsorientierte Politik zu Wort. Gerade in Zeiten wachsender politischer Extreme brauche es eine stabile und verlässliche politische Mitte – eine Rolle, die die FDP konsequent ausfüllen wolle.
Höhepunkt der Veranstaltung war die Rede des Fraktionsvorsitzenden der FDP im Deutschen Bundestag, Christian Dürr. In einer pointierten und inhaltlich scharfen Ansprache kritisierte er das von Union und SPD vorgeschlagene 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen als „medial geschöntes Schuldenpaket“. Dürr warf Friedrich Merz vor, aus wahltaktischen Gründen die langfristige Stabilität der Staatsfinanzen zu opfern. „Die Union sagt, wir sind nicht staatsgläubig genug. Wir sagen: genau!“, so Dürr. Die FDP sei und bleibe die einzige Partei der Freiheit und der marktwirtschaftlichen Vernunft.
Der Politische Aschermittwoch 2025 der FDP Bayern stand damit ganz im Zeichen des Aufbruchs. Unter dem Motto „Jetzt erst recht“ machten die Liberalen klar, dass sie auch ohne Bundestagsmandate Verantwortung übernehmen und ihre Rolle als politische Kraft der Mitte weiterhin aktiv gestalten wollen. Die Veranstaltung war ein deutliches Signal: Die FDP lebt, wird gebraucht – und sie kommt zurück.
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